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MINT-Festival 2026

1.000

Besucher:innen beim
MINT-Festival

40

Ausstellungsstände
und Mitmachstationen

16

Teams beim
Schul-Robotik-Cup

zahlreiche

Unterstützer
und Möglichmacher
Wenn MINT begeistert, bewegt und verbindet

Leuchtende Augen, konzentrierte Gesichter und immer wieder die Frage: „Darf ich das auch mal ausprobieren?“ Genau diese Neugier und Begeisterung machten das MINT-Festival 2026 am Samstag, den 4.Juli zu etwas ganz Besonderem. Zahlreiche Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, Technik hautnah zu erleben, selbst aktiv zu werden und neue Talente zu entdecken. Rund 1.000 Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, Projekte nicht nur anzuschauen, sondern selbst auszuprobieren, Fragen zu stellen und mit den Entwickler:innen ins Gespräch zu kommen. Ob Robotik, Elektronik, 3D-Druck oder Künstliche Intelligenz – an jeder Ecke gab es etwas zu entdecken. Besucher:innen bauten Feinstaubsensoren, sammelten erste Erfahrungen mit dem Lötkolben oder programmierten Drohnen.

Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt die KI-Anwendung von Schüler:innen des Lessing-Gymnasiums. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften entwickelten sie eine lokal betriebene und datenschutzkonforme Lösung. Ein beeindruckendes Beispiel dafür, dass Zukunftstechnologien auch dort entstehen, wo junge Menschen Raum für eigene Ideen erhalten.

Teamgeist und Technik beim Schul-Robotik-Cup

Zu den Publikumsmagneten gehörte erneut der Schul-Robotik-Cup. 14 Teams traten mit ihren selbst entwickelten Robotern in drei Disziplinen gegeneinander an. Hier wurde programmiert, getestet, nachgebessert und mitgefiebert. Wenn ein Roboter sein Ziel erreichte, wurde gejubelt. Wenn etwas nicht funktionierte, suchten die Teams gemeinsam nach Lösungen. Gefragt waren nicht nur technisches Können, sondern auch Kreativität, Ausdauer und Teamarbeit.

Möglich wurde der Wettbewerb durch die Unterstützung von fischertechnik, die als Schirmherr des Schul-Robotik-Cups attraktive Preise für die jungen Talente bereitstellte.

Von der Idee zum Forschungsprojekt

Wie nachhaltig MINT-Förderung wirken kann, zeigte die Elisabeth-Selbert-Schule mit gleich neun Projekten aus dem Wettbewerb „Jugend forscht“. Die Arbeiten machten deutlich, was entstehen kann, wenn Neugier über Jahre begleitet und gefördert wird.

Für staunende Gesichter sorgte außerdem der „CrêpeBot“ der Hochschule Karlsruhe. Der Roboterarm bereitete selbstständig Crêpes zu und servierte sie den Besucher:innen – ein ebenso unterhaltsames wie anschauliches Beispiel dafür, wie Forschung und Alltag zusammenfinden können.

Gemeinsam für die Fachkräfte von morgen

Zahlreiche Unternehmen, Hochschulen und Institutionen präsentierten die vielfältigen Möglichkeiten der MINT-Welt. Besucher:innen konnten an den Ständen von INIT und Siemens selbst aktiv werden und Technik aus nächster Nähe erleben.

Ob moderne Handprothesen der Vincent Systems GmbH, autonome Robotersysteme des IPEK am KIT oder das gemeinsam entwickelte Sensorik-Kit von DHBW Karlsruhe und SICK AG: Überall wurde sichtbar, wie eng Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft in Karlsruhe zusammenarbeiten.

Besonders beeindruckend war das Zusammenspiel der vielen Akteure. Schulen, Hochschulen, Unternehmen, Vereine und Ehrenamtliche verfolgen ein gemeinsames Ziel: junge Menschen frühzeitig für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern und ihnen Perspektiven aufzuzeigen.

Karlsruhe lebt MINT

Eröffnet wurde das Festival von technika-Gründer und IT-Unternehmer Dirk Fox gemeinsam mit Dr. Albert Käuflein sowie Andreas Mörder, Geschäftsführer der INIT GmbH.

Das MINT-Festival zeigte einmal mehr, was Karlsruhe als Technologie- und Bildungsstandort auszeichnet: starke Netzwerke, engagierte Menschen und die Überzeugung, dass Nachwuchsförderung am besten gelingt, wenn viele gemeinsam an einem Strang ziehen.

Zwischen Robotern, Sensoren, KI-Anwendungen und Forschungsprojekten wurde vor allem eines deutlich: Junge Menschen wollen Technik nicht nur nutzen. Sie wollen sie verstehen, gestalten und weiterentwickeln.

Danke!

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Aussteller:innen, Unterstützer:innen, Partnern, Ehrenamtlichen sowie den vielen Kindern und Jugendlichen, die das Festival mit ihren Ideen, Projekten und ihrer Begeisterung geprägt haben.

Unser besonderer Dank gilt INIT als Gold-Sponsor, Siemens als Silber-Sponsor, fischertechnik als Schirmherr des Schul-Robotik-Cups, SteamWork | GoodSpaces als Location-Sponsor sowie unseren langjährigen Partnern karlsruhe.digital, dem KIT und der Dachmarke KSC TUT GUT.

Die Zukunft beginnt nicht erst im Studium oder im Beruf. Sie beginnt dort, wo Kinder und Jugendliche ausprobieren dürfen. Wo Fragen wichtiger sind als fertige Antworten. Und wo aus Neugier Begeisterung wird.

 

Fotos (C) Björn Pados

 

Nachlese und Presse:

BNN-Artikel, CyberForum News | Veranstaltung, CyberForum News | Förderung KSC

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