Rekord auf dem 2. Karlsruher fischertechnik-Tag

Technik statt tauchen: Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich am vergangenen Samstag (08.07.2017) in der Turnhalle der Gartenschule 45 Teams von sechs Karlsruher Grundschulen zum 2. Karlsruher fischertechnik-Tag. Seit ein bis zwei Jahren nehmen sie an einer der fischertechnik-AGs der Draisschule, der Gartenschule, der Hans-Thoma-Schule, der Evangelischen Jakobusschule, der Schule im Lustgarten oder der Weinbrennerschule teil, die von den Unternehmen BBBank, Inovex, Pickert, Seven2One, STP, der Klimastiftung und den Fördervereinen mit Material ausgestattet wurden und in denen sie von engagierten Eltern, Pädagogen, Studierenden der PH Karlsruhe (Institut für Physik und Technische Bildung) und älteren Schülern bei der Entwicklung technischer Modelle unterstützt werden.

„Konstruktion der längsten Tischtennisball-Weitergabemaschine aus fischertechnik“ – das war die Herausforderung, der sich die 98 „Jungingenieure“ gestellt hatten. Vor gut 150 Zuschauern präsentierten sie ihre Maschienenelemente, die sich aus ganz unterschiedlichen Mechanismen für den Weitertransport eines Tischtennisballs zusammensetzten: mechanische, pneumatische oder elektronisch gesteuerte Konstruktionen beförderten den Ball mit Hebeln, Kettengetrieben, manuell zu bedienenden „Schlägern“, Wippen, Förderbändern oder pneumatischen Beschleunigungseinrichtungen zum jeweils nächsten Modul.

Gegen 11:30 Uhr war es dann so weit: Alle Module waren noch ein letztes Mal getestet worden und stabil miteinander verbunden – dann gab die Gastgeberin, Frau Barbara Valentin, Rektorin der Gartenschule, den „Startschuss“. Der von Stephan Kallauch moderierte Versuch gelang auf Anhieb: Der erste Tischtennisball bewältigte unter dem Beifall der Konstrukteure und Besucher die gesamte 19,7 m lange Maschine. „Eine unglaubliche Kreativität, die die Schülerinnen und Schüler in ihren Modellen umgesetzt haben“, kommentierte einer der Sponsoren der fischertechnik-AGs die Leistung. Die Firma fischertechnik, Schirmherr der Veranstaltung, belohnte die erfolgreiche Teilnahme der sechs Grundschulen mit je zwei großen, randvollen fischertechnik-Kästen.

Zum Abschluss zeigten Schüler der fischertechnik-AG des Bismarck-Gymnasiums Besuchern und Teilnehmern, was noch alles mit fischertechnik möglich ist: ein autonohm fahrendes Modellauto drehte auf einem Straßenparkour selbstständig seine Runden, und im Schulhof hob eine fischertechnik-Drohne ab.

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